
âș RauhnĂ€chte 2024/25 âș
Magie der RauhnÀchte
Willkommen in der geheimnisvollen Welt der RauhnÀchte. Einer Zeit, in der die Grenzen zwischen RealitÀt und Spirituellem verschwimmen. Diese alten NÀchte, die zwischen der Wintersonnenwende und dem Epiphaniasfest liegen, werden von vielen Kulturen als eine magische Periode betrachtet, in der die Tore zur spirituellen Welt weit geöffnet sind.
In den RauhnĂ€chten können wir den Atem der Natur spĂŒren, wenn die Erde zur Ruhe kommt und die Dunkelheit regiert. Es ist eine Zeit der inneren Reflexion, in der wir zurĂŒckschauen, unsere TrĂ€ume fĂŒr die Zukunft formen und die Magie des Augenblicks erleben.
WĂ€hrend der RauhnĂ€chte kannst du Rituale der Reinigung und Transformation erleben, um alten Ballast loszulassen und Platz fĂŒr Neues zu schaffen. Du wirst Zeuge von magischen Praktiken, die seit Generationen ĂŒberliefert wurden und die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbinden.
SchlieĂe dich in dieser Zeit einer Gemeinschaft an, feiere mit Freund:innen und Familie, teile Geschichten und Lieder und trage das Geheimnis der RauhnĂ€chte in deinem Herzen.
Die RauhnÀchte sind eine Einladung, die Magie des Lebens zu umarmen, sich auf das kommende Jahr vorzubereiten und in die Tiefe deiner eigenen Seele zu blicken. Es ist eine Zeit des Staunens und der Verbindung.
Alles rund um die magische ZeitâŠzwischen den jahren!
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Die RauhnĂ€chte: eine magische Zeit voller Geheimnisse und alter BrĂ€uche, in der das Jahr kurz innehĂ€lt, um tief durchzuatmen. Von der Wintersonnenwende bis zum Dreikönigstag wird die Zeit zwischen den Jahren als besonders kraftvoll angesehen. Diese zwölf NĂ€chte sind nicht nur eine willkommene Ausrede, um endlich den Stress des Alltags abzuschĂŒtteln und die FĂŒĂe hochzulegen (als ob wir dafĂŒr eine Ausrede brĂ€uchten!), sondern auch eine Zeit fĂŒr Rituale, Reflexion und die Verbindung mit unseren Ahnen.
Man sagt, dass in diesen NĂ€chten die Grenze zwischen den Welten dĂŒnner ist â die perfekte Gelegenheit also, um in die eigene Innenwelt zu reisen, ZukunftstrĂ€ume zu weben oder alten Ballast ĂŒber Bord zu werfen. WĂ€hrend drauĂen die Winde toben und das Wetter sich von seiner wildesten Seite zeigt, sind die RauhnĂ€chte ein Moment, um sich dem Unsichtbaren zuzuwenden. Egal ob mit RĂ€uchern, Kartenlegen oder einfach in tiefer Stille: Die NĂ€chte haben fĂŒr jede
etwas bereit, das auf eine ganz persönliche Weise resoniert.
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Die RauhnĂ€chte sind nicht nur mystisch, sondern haben auch einen mathematischen Hintergrund â zumindest, wenn man Sonnen- und Mondkalender vergleicht. Der Sonnenkalender hat 365 Tage im Jahr, der Mondkalender kommt mit seinen 12 Mondzyklen jedoch nur auf 354 Tage. Das ergibt eine Differenz von 11 Tagen â oder eben 12 NĂ€chten, wenn man die Zeit dazwischen mitzĂ€hlt.
Diese âfehlendenâ Tage werden seit Jahrhunderten als besondere, âzeitloseâ NĂ€chte angesehen. Es ist, als hĂ€tte der Kosmos ein paar Extra-Stunden eingebaut, damit wir uns erholen und gleichzeitig in die Zukunft blicken können. Eine kosmische Pause-Taste, die perfekt in den oft hektischen Jahreswechsel passt.
Also, die Differenz zwischen den Kalendern erklĂ€rt die 12 RauhnĂ€chte â ein kleines Geschenk der Zeit, um zwischen den Welten zu wandern.
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Die alten Kelten hatten es drauf, wenn es um das Feiern und Zelebrieren besonderer Zeiten ging â und die RauhnĂ€chte waren fĂŒr sie eine heilige Phase voller Magie und Transformation. Warum also genau diese zwölf NĂ€chte? Nun, fĂŒr die Kelten war die Welt durchdrungen von spirituellen KrĂ€ften, und sie wussten: Wenn die Sonne schwĂ€cher wird und die NĂ€chte endlos erscheinen, ist es die perfekte Zeit, innezuhalten, sich auf die unsichtbaren KrĂ€fte einzulassen und die Naturzyklen zu ehren.
WĂ€hrend die Dunkelheit drauĂen regierte, glaubten die Kelten, dass die Tore zu den anderen Welten â zur Welt der Geister, Ahnen und der Götter â weit offenstanden. Zeit und Raum begannen, sich aufzulösen, und genau in diesen Momenten konnte man tiefer in die Mysterien des Lebens eintauchen. Die Ahnen wurden geehrt, um Schutz fĂŒr das kommende Jahr zu erbitten, und Orakel wurden geworfen, um in die Zukunft zu blicken.
Die RauhnĂ€chte waren auch eine Gelegenheit, das alte Jahr zu verabschieden, Ballast abzuwerfen und sich auf das neue Jahr vorzubereiten. Es ging nicht nur darum, den Verstorbenen zu gedenken, sondern auch darum, die eigenen Wurzeln zu stĂ€rken â eine Art kosmische Inventur, wenn du so willst.
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Yoga und die RauhnĂ€chte â zwei uralte Traditionen, die auf faszinierende Weise ineinanderflieĂen. Yoga, genauso wie die RauhnĂ€chte, ist ein Geschenk unserer Vorfahren, ein Erbe, das uns tief mit dem Universum, der Natur und uns selbst verbindet. WĂ€hrend die alten Yogis ihre Praxis nutzten, um durch Innenschau und Reflexion Antworten zu finden, wurde der Mond und seine Zyklen als Begleiter fĂŒr tiefere spirituelle Erfahrungen verehrt. Genau wie die Kelten die RauhnĂ€chte als heilige Zeit betrachteten, in der die Schleier zwischen den Welten dĂŒnner wurden, nutzten die alten Yogis Mondphasen und Rituale, um spirituelle Tiefe zu erlangen.
Indem wir unsere Yoga- und Meditationspraxis auf die RauhnĂ€chte abstimmen, können wir jede dieser magischen NĂ€chte bewusst feiern und erleben. Jede Rauhnacht bietet die Möglichkeit, innezuhalten, sich zu erden und durch AtemĂŒbungen und Meditation Klarheit fĂŒr das kommende Jahr zu schaffen. Genau wie Yoga geht es in den RauhnĂ€chten darum, sich auf die eigene Innenwelt zu fokussieren, Altes loszulassen und Neues zu manifestieren.
Es ist also kein Zufall, dass diese beiden Traditionen so wunderbar zusammenpassen. Beide laden uns dazu ein, tief zu blicken, uns selbst zu begegnen und uns mit den Zyklen des Lebens zu verbinden. Ein Ritual hier, eine Meditation dort â beides öffnet die Tore zu einer intensiveren, bewussteren Erfahrung dieser besonderen Zeit.
Lust mit uns gemeinsam diese magische Zeit zu feiern?
FEIERE DIE RAUHNĂCHTE IN EINER GEMEINSCHAFT; LIVE von Zuhause aus!
Jeden Tag tauchen wir gemeinsam in die jeweilige QualitÀt ein und stimmen uns die besondere Energie ein. Was dich erwartet sind Yogasessions, Meditationen, VortrÀge uvm.
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Auch ich möchte von ganzem Herzen đ DANKE sagen fĂŒr diese unglaubliche Zeit und die wunderbare Auseinandersetzung mit den RauhnĂ€chten.âš Wie viel Herz ihr in dieses Retreat gesteckt habt, hat man schon vor den eigentlichen Beginn mit dem liebevoll zubereiteten Raucherwerk sowie den workbook gemerkt! Die Einheiten selber waren sehr abwechslungsreich und die Inhalte so unglaublich vielfĂ€ltig und kurzweilig. Die Stunden haben angeregt sich auf unterschiedliche Weise mit sich selber auseinander zu setzen (mir waren dabei besonders die Meditationen sowie die tĂ€glichen Reflexionsfragen hilfreich). Toll fĂŒr mich war auch, dass ich die Einheiten an den Tagen an welchen ich arbeiten war so gut nachholen konnte.
Agnes R.
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Ich möchte auch noch danke sagen an euch alle, an euer ganzes Organisationsteam. Unglaublich, echt ein wahnsinn. Ich habe glaub ich alle möglichen GefĂŒhlszustĂ€nde durchgemacht in der Zeit. Es war echt bereichernd. Es waren so viele Synchronsationen auch zu den Themen. Es war so magisch und ich freue mich auch schon so sehr auf nĂ€chstes Jahr und ich werde euch auch alle vermissen.
David W.
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Ich habe mich jeden Tag schon auf 18 Uhr gefreut und ich durfte sehr viel ĂŒber mich lernen. Ich möchte mich vielmals fĂŒr diese 14 Tage bedanken und ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen, egal wie, wo, was. Vielen, vielen Dank fĂŒr das Alles!.
Simone N.
Die RauhnĂ€chte symbolisieren eine Periode des Stillstands. In diesen auĂergewöhnlichen NĂ€chten waren die Menschen dazu eingeladen, den Winter mit seiner eisigen KĂ€lte, den langen, dĂŒsteren NĂ€chten und der Stille der Natur bewusst zu erleben. Die Menschen zogen sich zurĂŒck, um ihre Familien und ihr Vieh zu schĂŒtzen. Vor dem wĂ€rmenden Herdfeuer versammelten sie sich, tauschten Geschichten aus und fĂŒhlten sich in der Dunkelheit der WinternĂ€chte noch tiefer mit ihrem inneren Geist und der Natur verbunden.
Da die Felder nicht zu bewirtschaften waren, hatten die Menschen wieder mehr Zeit fĂŒr sich. In dieser "Zeit zwischen den Jahren" schienen die Grenzen zwischen dem AlltĂ€glichen und dem Mystischen zu verschwimmen. Die Geister der Ahnen und der Natur schienen besonders nahe und die Barriere zu den anderen Welten schien durchlĂ€ssiger als je zuvor.
In dieser Zeit rĂ€ucherte man Haus und Hof ausgiebig, um sie von bösen EinflĂŒssen zu reinigen und zu schĂŒtzen. Der Begriff "Rauhnacht" könnte sich möglicherweise vom RĂ€uchern oder von den rauen NĂ€chten ableiten, die von KĂ€lte, Dunkelheit und eisigen WinterstĂŒrmen geprĂ€gt waren.
Zeit des Stillstands

âWenn die Welt in Stille versinkt und die RauhnĂ€chte beginnen, öffnen sich TĂŒren zu neuen Welten und unbegrenzten Möglichkeiten.â
Wie du die RauhnÀchte nutzen kannst
Melde dich zur Teilnahme an unseren RauhnÀchte Retreats an, die sich mit unterschiedlichen Strategien beschÀftigen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen.
Rituale
Die RĂŒckkehr zu ritualisierten Handlungen schenkt unserem Leben Struktur und Bedeutung, wĂ€hrend sie uns helfen, bewusster und achtsamer zu sein. Diese alten Wege sind ein Geschenk an unser modernes Leben und erinnern uns daran, dass wir, inmitten der VerĂ€nderung und des Fortschritts, nach wie vor in der Lage sind, die tiefe Magie des Rituals zu erleben.
Reflexion/Inneschau
Durch das Schreiben in dieser Zeit kannst du das vergangene Jahr Revue passieren lassen, Altes und Belastendes loslassen und dich auf innere Prozesse konzentrieren. Dies hilft dir, dich auf das kommende Jahr vorzubereiten, neue Absichten zu setzen und bewusster in die Zukunft zu blicken.
RĂ€uchern
Das RĂ€uchern in den RauhnĂ€chten ist eine wundervolle Praxis, die einen tiefen Sinn und verschiedene Aspekte des Wandels in sich trĂ€gt. Es ist ein Ritual der Reinigung, das dazu dient, die Vergangenheit loszulassen und Raum fĂŒr Neues zu schaffen. Das RĂ€uchern verschiedener KrĂ€uter schafft eine magische AtmosphĂ€re und erinnert uns daran, dass wir uns in einer besonderen Zeit des Ăbergangs befinden.
Diese Praxis öffnet eine TĂŒr zu spiritueller Verbundenheit und ermöglicht es uns mit höheren Dimensionen oder unserer inneren Weisheit zu verbinden. Sie fördert Achtsamkeit und inneren Frieden, wĂ€hrend wir uns darauf vorbereiten, das neue Jahr mit Klarheit und Offenheit zu begrĂŒĂen.
Schattenarbeit
Schattenarbeit und die RauhnĂ€chte passen zusammen wie der Mond und die Sterne â beide tauchen in die dunklen Ecken unserer Seele ein und leuchten dort, wo wir sonst nur ungern hinschauen. In dieser mystischen Zeit, in der die Schleier zwischen den Welten dĂŒnner sind, bietet sich eine besondere Gelegenheit, die eigenen Schatten â die ungeliebten, verdrĂ€ngten Teile von uns â ins Licht zu holen.
Die Dunkelheit der RauhnĂ€chte lĂ€dt zur Innenschau ein, um alte Wunden, blockierte Emotionen oder ungelöste Themen bewusst zu erkennen und loszulassen. Es geht darum, sich diesen Schatten zu stellen, sie anzunehmen und zu transformieren, um gestĂ€rkt und klar ins neue Jahr zu starten. SchlieĂlich ist wahre Magie nicht nur Licht und Glanz, sondern auch die Arbeit mit dem, was wir oft am liebsten ignorieren wĂŒrden.
Visionsarbeit
Die Visionsarbeit in den RauhnĂ€chten ist eine transformative Praxis, um positive VerĂ€nderungen fĂŒr das kommende Jahr zu manifestieren. Dieser Prozess beginnt mit der Reflexion ĂŒber das vergangene Jahr und der KlĂ€rung von Zielen. Visualisierung und Schreiben sind SchlĂŒsselkomponenten, um deine Visionen lebendig und greifbar zu machen. Rituale und die Nutzung der RauhnĂ€chte verstĂ€rken die Manifestationskraft. Mit einem klaren Aktionsplan, Glauben an deine Ziele und Dankbarkeit fĂŒr das GegenwĂ€rtige kannst du die gewĂŒnschten VerĂ€nderungen anziehen und manifestieren.