Verschneiter Winterwald in der Dämmerung — die Rauhnächte

Bedeutung · Ursprung · Bräuche · Rituale

Die Rauhnächte – zwischen alten Bräuchen, Mythen und gelebten Ritualen

Zwölf Nächte am Rand des Jahres — die Schwellenzeit im Jahreskreis, in der das Alte noch nicht vergangen und das Neue noch nicht gekommen ist. Fundiertes Wissen und Inspiration bei RAUHNACHTSAM.

Ein eigenes Buch

Die Lücke im Kalender, in der die Grenzen durchlässig werden.

Zwischen den Jahren tut sich eine Lücke auf. Zwölf Nächte, die zu keinem Monat gehören wollen. Hier wird gesammelt, was das Jahr getragen hat, und ausgesprochen, was in die nächste Zeit wandern soll. Was historisch überliefert ist, was regional verschieden war und was erst in jüngerer Zeit Gestalt angenommen hat — dieses Buch hält die Schichten auseinander.

Räucherzeremonie am Boden mit Glut, Räucherschale, Kräutern und wärmendem Fell

Wo der Rauch hingeht, geht der Segen hin.

Räuchern & Schwellenzeiten

Feuer, Rauch und die Stille der langen Nacht

In den Rauhnächten wurde Haus und Stall ausgeräuchert. Der Rauch markierte die Grenze: was draußen war, sollte draußen bleiben. Was drinnen war, sollte gesegnet sein. Eine Geste des Schutzes — und der Aufmerksamkeit für den Übergang.

Wer die Rauhnächte heute geht, steht in einer Schichtung aus Astronomie, altem Volksglauben und christlicher Überformung. Das ist kein Mangel, sondern die ehrliche Lage.

Die Rauhnächte erleben

Du kannst über diese Nächte lesen. Oder du kannst sie gehen.

Vierzehn Nächte am Rand des Jahres: 14 Live-Einheiten via Zoom, Yoga, Meditation, Rituale, Räucherkunde, drei Kakaozeremonien und ein über 100-seitiges Begleitbuch.

Rauhnächte-Retreat entdecken

Inhalt des Buches

Vier Kapitel über die zwölf Nächte

  1. 01

    Was sind die Rauhnächte?

    Eine Annäherung an die zwölf Nächte am Rand des Jahres

    Zwölf Nächte zwischen den Jahren. Eine Zeit, in der sich Kalendergeschichte, christliche Festzeiten, regionaler Volksglaube und spätere Deutungen überlagern — und die seit Jahrhunderten eine eigentümliche Faszination ausübt.

  2. 02

    Woher kommt der Begriff Rauhnächte?

    Rauch, Rauhreif, raue Nächte – und warum keiner dieser Namen seine Herkunft ganz preisgibt

    Rauhnacht, Raunacht oder Rauchnacht? Eine sprachgeschichtliche Annäherung an ein Wort, das seine Herkunft nicht offen zur Schau trägt — zwischen Rauch, fellbekleideten Gestalten, Rauhreif und einer Redewendung, die an vergangene Jahresanfänge erinnert.

  3. 03

    Die Wilde Jagd

    Ein Zug durch die Winternacht

    Ein Geisterzug, der in stürmigen Winternächten durch die Lüfte fährt. Eine der ältesten und verbreitetsten Vorstellungen der Schwellenzeit — von der Begegnung des Priesters Walchelin im Jahr 1091 über Odin und Frau Holle bis zu den Fragen, die uns diese Geschichten heute noch stellen.

  4. 04

    Die Bedeutung der Schwellenzeit

    Warum Übergänge eigene Zeiten brauchen

    Eine Schwelle ist mehr als der Streifen unter einer Tür. Von Arnold van Genneps Übergangsriten über Victor Turners Liminalität bis zur Frage, weshalb Menschen Veränderungen eigene Zeiten geben — und was geschieht, wenn man einer Lücke im Jahr Aufmerksamkeit schenkt, ohne daraus sofort eine Aufgabe zu machen.

Gemeinsam durch die Zeit zwischen den Jahren

14 Nächte am Rand des Jahres

Vom Yulefest am 20. Dezember bis zur feierlichen Abschlusszeremonie am 6. Januar: 14 gemeinsame Live-Zoom-Abende mit traditionellem Yoga, Meditation, Satsangs, Räucherkunde, Ritualen, Journaling und drei geführten Kakaozeremonien.

Ort
Online, live via Zoom
Zeitraum
20. Dez. – 6. Jan.
Retreat entdecken
Evelyn und Nici mit Perchtenmaske vor dem alten Holzstadl — Rauhnächte Retreat

„In den Rauhnächten steht die Zeit still. Was man in diesen Nächten tut, wirkt das ganze Jahr.“

Alpine Redensart, mündlich überliefert