Altes Holzhaus in einer Waldlichtung im warmen Morgenlicht — RauhnAchtsam

Über uns

Griaß eich.

Hallo. Schön, dass ihr da seid.

RauhnAchtsam ist für uns kein Projekt, das am Schreibtisch erfunden wurde. Es ist das, was wir leben — im Wald, am Feuer, mit den Händen in der Erde und den Gedanken bei den alten Rhythmen.

Evelyn und Nici gemeinsam Hand in Hand auf einem Waldweg

Gemeinsam auf dem Weg durch den Kreis des Jahres.

Wie es begann

Wie aus einer gemeinsamen Leidenschaft RauhnAchtsam wurde

Manchmal begegnen sich zwei Menschen, ohne zu ahnen, dass aus dieser Begegnung einmal etwas entstehen wird, das sie noch viele Jahre miteinander verbindet.

Vor sechs Jahren haben wir, Evelyn und Nici, gemeinsam unsere Yogaausbildung gemacht. Zwei Frauen, die ihre Liebe zum traditionellen Yoga teilen und gleichzeitig ihre ganz eigenen Zugänge zur Spiritualität, zum Leben und zu all den Fragen mitbringen, auf die es nicht immer eine einfache Antwort gibt.

Was uns von Anfang an verbunden hat, war neben dem Yoga auch unsere Begeisterung für die Rauhnächte. Diese eigenartige, wunderschöne Zeit zwischen den Jahren, in der alte Geschichten wieder lebendig werden, Räucherduft durch die Räume zieht und man sich plötzlich mit Dingen beschäftigt, für die im restlichen Jahr oft viel zu wenig Platz bleibt.

Irgendwann war klar: Wir wollen daraus etwas machen. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Und so entstand unser erstes gemeinsames Rauhnächte-Retreat. Damals noch als Charity-Retreat, weil wir einfach etwas von dem weitergeben wollten, was uns selbst so sehr am Herzen lag.

Dass daraus einmal eine jährliche Tradition werden würde, wussten wir damals noch nicht.

Aber genau das ist passiert. Ein Jahr folgte auf das nächste, aus einer Idee wurde ein Herzensprojekt und aus unserem gemeinsamen Retreat schließlich RauhnAchtsam.

RauhnAchtsam ist Evelyns Herzensprojekt — sie hat es als Gründerin ins Leben gerufen. Nici steht von Anfang an als ihre zweite Hand an ihrer Seite, und heute hat jede von uns ihren ganz eigenen Platz darin gefunden.

Evelyn ist diejenige, die sich am liebsten das ganze Jahr über in alten Büchern, Mythen, Märchen und überlieferten Bräuchen verliert. Die wissen möchte, woher unsere Geschichten kommen, was unsere Vorfahren tatsächlich getan haben und welche Vorstellungen erst viel später entstanden sind. Denn so sehr wir die Magie dieser alten Erzählungen lieben, so wichtig ist es uns auch, zwischen historischer Überlieferung und moderner Spiritualität zu unterscheiden.

Aus dieser Leidenschaft entstehen über das Jahr hinweg Jahreskreisfeste, gemeinsame Ritualräume, Geschichten und jede Menge Wissen, das Evelyn über unseren Podcast und den Instagram-Kanal von RauhnAchtsam weitergibt.

Nici begleitet unsere gemeinsamen Retreats mit ihrer eigenen Art, ihrem Wissen und ihrer Energie. Und genau darin liegt für uns etwas besonders Schönes: Wir müssen nicht gleich sein, um gemeinsam etwas entstehen zu lassen. Jede bringt ihre eigenen Erfahrungen, ihre Persönlichkeit und ihre Art zu unterrichten mit.

Und wenn die Rauhnächte näher rücken, kommen unsere beiden Welten wieder zusammen.

Dann öffnen wir gemeinsam unseren virtuellen Yogaraum, rollen die Matten aus, erzählen Geschichten, meditieren, praktizieren Yoga, lachen miteinander und lassen auch jenen Gefühlen Platz, die manchmal ganz unerwartet auftauchen.

Was vor sechs Jahren mit einer gemeinsamen Ausbildung und einer ziemlich großen Begeisterung für diese besondere Zeit begonnen hat, ist längst zu einem festen Bestandteil unseres Jahres geworden.

Und das Schönste daran ist, dass wir diese Begeisterung mittlerweile mit so vielen Menschen teilen dürfen.

Zwei Frauen, zwei ganz eigene Energien und eine gemeinsame Liebe zu den Rauhnächten.

Das ist RauhnAchtsam. Und wir freuen uns jedes Jahr aufs Neue, wenn wir die Tore wieder gemeinsam öffnen dürfen.

Die Menschen

Wer hinter dem Feuer sitzt

Evelyn im Waldboden mit feuchter Erde und Kastanienblatt

Evelyn

Zwischen alten Mythen, Räucherduft und der Liebe zum Leben

Evelyn ist Hatha Yogini, Yogatherapeutin mit Schwerpunkt auf psychosomatischen Erkrankungen und leidenschaftliche Geschichtenerzählerin. Neben der traditionellen Yogaphilosophie haben es ihr besonders die alten Bräuche, Mythen und Märchen angetan. Sie liebt es, in Überlieferungen zu stöbern, vergessene Geschichten wieder lebendig werden zu lassen und herauszufinden, was unsere Vorfahren tatsächlich geglaubt und gelebt haben. Und wenn dabei noch ein Räucherstövchen vor sich hin duftet, ist ihre Welt ohnehin ziemlich in Ordnung.

Besonders am Herzen liegt ihr das Thema Endlichkeit. Das Leben, das Sterben, das Loslassen und unsere manchmal recht eigenartige Beziehung zur Vergänglichkeit. Sie ist überzeugt, dass uns gerade die Beschäftigung mit dem Tod wieder näher ans Leben bringen kann. Dabei darf es tiefgründig, berührend, manchmal unbequem und zwischendurch auch ziemlich humorvoll werden.

Mit viel Neugier, Kreativität und einer großen Liebe zum heimischen Brauchtum gestaltet sie Jahreskreisfeste und Ritualräume, beschäftigt sich mit Räucherpflanzen und verbindet in ihren Yogastunden traditionelles Hatha Yoga mit Embodiment, somatischem Yoga, Meditation und Philosophie.

Denn für Evelyn liegt die eigentliche Magie nicht nur in alten Ritualen und geheimnisvollen Geschichten, sondern vor allem in diesem wunderbar chaotischen, kostbaren und ziemlich vergänglichen Leben.

Nici mit Schimmel im warmen Abendlicht

Nici

Vergebung, Dankbarkeit, Herzenswärme

Nici ist Hatha Yogini, Yogatherapeutin mit Schwerpunkt auf psychosomatischen Erkrankungen und hat ihre ganz besondere Leidenschaft in der Meditation gefunden. Vor allem die großen Herzensthemen haben es ihr angetan: Vergebung, Dankbarkeit, Mitgefühl und all die Gefühle, die uns Menschen miteinander verbinden.

Mit ihrer liebevollen, offenen und herzlichen Art schafft sie Räume, in denen Gefühle ihren Platz finden dürfen. Ob bei einer tiefgehenden Vergebungsmeditation, einem gemeinsamen Kakao-Ritual oder einer Yogapraxis, die nicht nur den Körper, sondern auch das Herz berührt – Nici begleitet Menschen mit unglaublich viel Feingefühl und echter Herzenswärme.

Sie ist ein Mensch, der mit ganzem Herzen bei der Sache ist, der gerne gibt, Menschen verbindet und mit seiner liebevollen Art so manche Begegnung zu etwas Besonderem macht.

Und genau diese Herzlichkeit bringt sie auch in unsere gemeinsamen Rauhnächte mit. Denn bei aller Philosophie, den alten Geschichten und spirituellen Praktiken geht es am Ende doch immer wieder um das, was uns Menschen ausmacht: unser Herz und die Fähigkeit, miteinander und mit uns selbst in Verbindung zu treten.

Gemeinsam wachsen

Verbindung im Kreis

Yoga bedeutet für uns nicht Leistung, sondern Ankommen: im Körper, im Atem und in der Verbindung zueinander. Wenn zwei Wege sich kreuzen, entsteht ein Raum, in dem wir uns gegenseitig tragen, erinnern und gemeinsam tiefer gehen.

„Zwei Hände, ein Bogen, getragen von der Erde.“

Evelyn und Nici gemeinsam in fließender weißer Yogapraxis

„Wir freuen uns darauf, dich am Feuer zu treffen.“